Agentic Computing
Computermodell, in dem autonome KI Agenten Aufgaben planen, Werkzeuge nutzen und mehrstufige Prozesse selbstständig ausführen.
Auch bekannt als: Agent Computing, Autonomes Computing
Agentic Computing beschreibt eine Rechnerlogik, bei der nicht mehr der Mensch jeden Klick vorgibt, sondern ein KI Agent ein Ziel entgegennimmt und die nötigen Schritte selbst plant. Der Agent wählt Werkzeuge, ruft Schnittstellen auf, prüft Zwischenergebnisse und entscheidet, wann er das Ergebnis zurückmeldet. Das verschiebt die Arbeit vom Bedienen einer Software zum Definieren eines Zielzustands.
Wie ein Agent arbeitet
Der Agent zerlegt das Ziel in Teilaufgaben, ruft passende Tools oder APIs auf und prüft die Antworten gegen seine Planung. Bei Fehlern reagiert er, statt abzubrechen, etwa indem er eine andere Datenquelle wählt. Lange Laufzeiten, parallele Teilaufgaben und ein klarer Werkzeugkasten sind typisch.
Wo es heute praktisch hilft
Im Marketing kommen Agenten für Recherche, Reporting, Datenextraktion, Lead Anreicherung, Kampagnenauswertung und Mailpflege zum Einsatz. Wichtig sind eine saubere Rechtevergabe, nachvollziehbare Protokolle und klare Eskalationspunkte für den Menschen. Ohne Leitplanken werden Agenten teuer und unberechenbar.
Bezug zu JD Media
Reporting Daten aus JD Mail und JD Partner lassen sich über strukturierte Exporte und APIs an Agenten weiterreichen, die daraus zum Beispiel wöchentliche Briefings oder Anomalie Hinweise erzeugen. So entstehen aus den Plattform Daten Arbeitsergebnisse, ohne dass jemand manuell Dashboards zusammenklickt. Der Mensch behält Freigabe und Steuerung.