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Intent Based Targeting

Ansatz, bei dem Werbung anhand der erkennbaren Kaufabsicht ausgesteuert wird, nicht nur anhand demografischer Merkmale.

Auch bekannt als: Intent Targeting, Absichts Targeting

Intent Based Targeting steuert Werbung nicht primär nach Alter, Geschlecht oder Wohnort aus, sondern nach erkennbarer Kauf Absicht. Die Idee ist, dass Suchanfragen, besuchte Webseiten oder geklickte Produkte deutlich verlässlicher zeigen, was jemand kaufen will, als statische Profil Merkmale. Plattformen wie Google nutzen diesen Ansatz für In Market Audiences oder benutzerdefinierte Zielgruppen.

Signale für Kauf Absicht

Klassische Signale sind Suchanfragen mit Kauf Bezug, also Begriffe wie kaufen, Vergleich, Test oder Marken Produkt. Besuche auf Produkt Seiten, Warenkorb Aufrufe oder Vergleiche von Anbietern stärken die Bewertung. Auch Bewegungsmuster in Apps, etwa wiederholtes Öffnen einer Vergleichs App, liefern Hinweise. Plattformen kombinieren diese Signale und ordnen Nutzer einer Absicht zu.

Stärken und Grenzen

Stärke des Ansatzes ist die zeitliche Relevanz. Wer aktiv vergleicht, ist näher an einer Entscheidung als jemand, der nur ein passendes Profil hat. Die Grenzen liegen in der Datengrundlage. Strenge Datenschutz Regeln und Browser ohne Drittanbieter Cookies machen die Signal Erfassung schwieriger. Auch Datenqualität, Sprache und falsche Klassifizierungen können zu Streuverlusten führen.

Kontext im Marketing Alltag

Im Marketing Alltag eignet sich Intent Based Targeting besonders für Performance Kampagnen mit klarem Verkaufs Ziel. Für E-Mail Kampagnen über JD Mail ergibt sich ein verwandtes Prinzip, weil Sie Empfänger anhand ihres Verhaltens in vorherigen Mails segmentieren können. Wer eine bestimmte Mail geöffnet oder geklickt hat, signalisiert Interesse und kann in Folgemailings gezielter angesprochen werden.