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Web 2.0

Sammelbegriff für die zweite Generation des Webs, geprägt durch nutzergenerierte Inhalte, soziale Netzwerke und interaktive Anwendungen.

Auch bekannt als: Social Web, Mitmachweb

Web 2.0 bezeichnet die Phase des Webs ab Mitte der 2000er Jahre, in der statische Webseiten durch dynamische, interaktive Plattformen abgelöst wurden. Nutzer wurden vom Konsumenten zum Mitgestalter, etwa über Blogs, Wikis, soziale Netzwerke und Bewertungsportale. Technisch trugen AJAX, REST APIs und browserbasierte Anwendungen den Wandel.

Merkmale der Ära

Charakteristisch sind Profile, Kommentarfunktionen, Likes und Shares, also Werkzeuge, mit denen Nutzer Inhalte erzeugen und verbreiten. Plattformen wie Wikipedia, Facebook, YouTube und WordPress sind typische Vertreter. Auf Geschäftsmodell Seite entstanden werbefinanzierte Dienste, die über Reichweite und Nutzungsdaten Erlöse generieren.

Bedeutung für Marketing und SEO

Marken müssen sich seit Web 2.0 mit öffentlich sichtbarer Nutzerkommunikation auseinandersetzen. Bewertungen, Forenbeiträge und Social Media Posts beeinflussen Kaufentscheidungen und Suchergebnisse. Stolperer: viele Web 2.0 Profile sind aus SEO Sicht überholt, klassische Linkbuilding Taktiken auf Foren und Verzeichnissen werden von Suchmaschinen entwertet.

Einordnung im heutigen Web

Auch wenn der Begriff selten aktiv genutzt wird, prägen die Prinzipien des Web 2.0 das heutige Internet weiter. Inhalte werden überwiegend von Nutzern erzeugt, Plattformen sind die zentralen Verteiler, und die Aufmerksamkeitsökonomie bestimmt den Wettbewerb. Mit dem Aufkommen von Web 3.0 Diskussionen ist Web 2.0 zum historischen Bezugspunkt geworden, der den Unterschied zu dezentralen Konzepten markiert.