CPC (Cost per Click)
Abrechnungsmodell, bei dem der Werbe Treibende nur dann zahlt, wenn ein Nutzer tatsächlich auf die Anzeige klickt.
Auch bekannt als: Cost per Click, Klick Preis, Pay per Click
CPC steht für Cost per Click und beschreibt ein Abrechnungs Modell, bei dem der Werbe Treibende nur für tatsächliche Klicks zahlt, nicht für jede Impression. Das Modell ist im Search Engine Marketing dominant und in vielen sozialen Werbe Plattformen eines der wählbaren Gebots Modelle. Es überträgt einen Teil des Risikos vom Werbe Treibenden auf den Werbe Anbieter, der nur bei Klick vergütet wird.
Wie sich der CPC ergibt
In Bietverfahren wie Google Ads ergibt sich der CPC aus dem Gebot und einem Qualitäts Faktor, der Anzeige Relevanz und Landingpage Qualität bewertet. Konkurrenz Druck im Auktion Umfeld treibt CPCs nach oben, während gute Qualität Faktoren sie senken. Branchen mit hohem Wettbewerb wie Finanzen oder Versicherungen sehen oft zwei stellige Euro Beträge pro Klick, in Nischen liegt der CPC oft im Cent Bereich.
Was CPC vom CPM unterscheidet
CPM zahlt für Reichweite, CPC zahlt für Interesse Signale. Wer Markenaufbau betreibt, wählt eher CPM, wer Leads oder Verkäufe sucht, bevorzugt häufig CPC oder CPA. Das CPC Modell erzeugt einen direkteren Anreiz für Werbe Anbieter, qualitativ hochwertige Klicks zu liefern, weil schlechte Anzeigen sonst kaum monetarisierbar sind.
Praxis Hinweis
CPC alleine ist keine Erfolgs Kennzahl, weil ein günstiger Klick auf eine schlechte Landingpage trotzdem nichts bringt. Sinnvoll ist die Beobachtung in Kombination mit Conversion Rate und CPA, weil erst dadurch sichtbar wird, ob die Klicks auch wirtschaftlichen Wert erzeugen. Negative Keywords und granular ausgewählte Zielgruppen halten den CPC im sinnvollen Rahmen, ohne Reichweite zu verschenken.