Permission Marketing
Marketing Ansatz bei dem Werbung nur an Empfänger geht, die der Kontaktaufnahme zuvor ausdrücklich zugestimmt haben.
Auch bekannt als: Erlaubnis Marketing, Opt-In Marketing
Permission Marketing bezeichnet einen Marketing Ansatz, bei dem Werbebotschaften nur an Empfänger gesendet werden, die der Kontaktaufnahme aktiv zugestimmt haben. Der Begriff wurde 1999 von Seth Godin geprägt und steht im Gegensatz zum klassischen Interruption Marketing, das ungefragt Aufmerksamkeit fordert. Im deutschen Rechtsrahmen ist Permission Marketing für fast alle elektronischen Werbekanäle Pflicht.
Rechtlicher Rahmen
In Deutschland verlangt das Gesetz gegen unlauteren Wettbewerb sowie die DSGVO eine aktive Einwilligung vor jeder Werbung per E-Mail, SMS oder automatisierten Anruf. Praktisch läuft das über Anmeldeformulare, in denen der Empfänger der Kontaktaufnahme explizit zustimmt, in den meisten Fällen verbunden mit einem Double Opt In zur Bestätigung der E-Mail Adresse. Vorab angekreuzte Kästchen sind nicht zulässig.
Vor und Nachteile
Permission Marketing liefert qualitativ deutlich bessere Listen als gekaufte oder gescrapte Adressen, da die Empfänger Interesse signalisiert haben. Öffnungs und Klickraten sind höher, Beschwerde und Abmelderaten niedriger. Nachteil ist der längere Aufbau, da jeder Kontakt aktiv gewonnen werden muss. Investition in Lead Magneten, Landingpages und Werbekampagnen zur Listengewinnung ist Pflicht.
Bezug zu JD Mail und JD Leads
JD Mail erlaubt nur den Versand an Empfänger mit nachgewiesener Einwilligung, der Opt In Nachweis liegt zu jeder Adresse in der Plattform und ist im Streitfall belastbar. JD Leads erzeugt diese Einwilligungen über Co Sponsoring Mechaniken, bei denen Teilnehmer eines Gewinnspiels die Werbeerlaubnis für ausgewählte Anbieter erteilen. Beide Plattformen sind durchgängig auf Permission Marketing ausgelegt.