Server to Server
Datenübergabe direkt zwischen Servern ohne den Umweg über den Browser des Nutzers, oft für Tracking und Conversion Übermittlung verwendet.
Auch bekannt als: S2S, Server Side Tracking
Server to Server beschreibt die Datenübergabe direkt zwischen zwei Servern ohne Beteiligung des Browsers. Im Marketing wird das Verfahren vor allem für Conversion Tracking, Affiliate Auszahlungen und API Anbindungen genutzt. Die Daten reisen über eine definierte Schnittstelle und werden serverseitig verarbeitet, dokumentiert und weitergereicht.
Wie Server to Server funktioniert
Sobald ein definiertes Ereignis eintritt, etwa ein Kauf im Shop, sendet der eigene Server eine Nachricht an die jeweilige Werbeplattform. Übertragen werden Auftragsnummer, Wert, Währung, Zeitstempel und Identifikatoren, die das Ereignis einer früheren Anzeigeninteraktion zuordnen. Die Werbeplattform bestätigt den Empfang und verbucht die Conversion in ihren Berichten.
Was Server to Server stärker macht als reines Browser Tracking
Browser Tracking verliert durch Adblocker, gesetzte Cookie Restriktionen und ITP an Aussagekraft. Server to Server umgeht viele dieser Lücken, weil die Daten am Browser vorbei übertragen werden. Gleichzeitig steigt die Verantwortung, denn die übertragenen Daten müssen den Datenschutz Anforderungen entsprechen und sauber dokumentiert werden. Eine zentrale Tracking Strategie und klare Vertragslage mit Dienstleistern sind Pflicht.
Praxisbezug im Marketing Alltag
Im Affiliate Marketing ist Server to Server seit langem Standard, weil Auszahlungen nur auf Basis verifizierter Conversions erfolgen. Auch bei Anbindungen zwischen Shop, CRM und Werbeplattformen wird die Technik wichtiger. Wer Server to Server einführt, sollte vorab definieren, welche Ereignisse, welche Felder und welche Filter übertragen werden und wie sich das Modell zum vorhandenen Browser Tracking verhält.