User Generated Content
Inhalte, die nicht von einer Marke selbst, sondern von ihren Nutzern erstellt und veröffentlicht werden, etwa Bewertungen, Fotos oder Videos.
Auch bekannt als: UGC, Nutzergenerierte Inhalte
User Generated Content umfasst alle Inhalte, die nicht von einer Marke selbst, sondern von ihren Nutzern erstellt und veröffentlicht werden. Dazu zählen Bewertungen, Kommentare, Fotos, Videos, Erfahrungsberichte und Beiträge in sozialen Netzwerken. Solche Inhalte wirken glaubwürdiger als klassische Markenkommunikation, weil sie aus dem realen Erleben echter Personen stammen und nicht im Auftrag entstanden sind.
Typische Erscheinungsformen
Produktbewertungen in Shops, Erfahrungsberichte auf Bewertungsplattformen, Kundenfotos in sozialen Netzwerken, Unboxing Videos und ehrliche Erfahrungsberichte in Blogs sind die häufigsten Formen. Auch Marken Hashtags auf TikTok oder Instagram, unter denen Nutzer eigene Beiträge sammeln, fallen in die Kategorie. Manche Marken bauen ganze Kampagnen darum auf, indem sie ein klar umrissenes Format vorschlagen und Beiträge prämieren.
Rechtliche und qualitative Aspekte
Bei Nutzung von User Generated Content für eigene Werbemaßnahmen ist die Einwilligung des Erstellers Pflicht, da das Urheberrecht beim Autor liegt. Persönlichkeitsrechte abgebildeter Personen sind zusätzlich zu wahren. Qualitativ schwankt User Generated Content stark, daher lohnt eine Kuratierung, um nur Inhalte zu zeigen, die zur Marke passen und das Produkt fair darstellen, ohne in geschöntes Eigenmarketing zu kippen.
Im Marketing Alltag
User Generated Content eignet sich besonders gut für Social Anzeigen, Produkt Detailseiten und Vertrauenselemente auf Landingpages. Nutzerbewertungen mit Namen, Datum und Foto erhöhen die Conversion deutlich stärker als beliebige Stockfotos. Wer den Kanal aufbauen möchte, fragt im Nachgang einer Bestellung gezielt nach Erfahrungsberichten und gibt den Nutzern klare, einfache Möglichkeiten zur Veröffentlichung, etwa über kurze Formulare oder ein vorab erstelltes Hashtag.