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User Experience (UX)

Gesamteindruck, den ein Nutzer beim Verwenden eines digitalen Produkts erlebt, inklusive Wahrnehmung, Emotionen und Bewertung.

Auch bekannt als: UX, Nutzererlebnis

User Experience beschreibt den gesamten Eindruck, den eine Person beim Verwenden eines digitalen Produkts erlebt. Dazu gehören Wahrnehmung, Emotionen und nachträgliche Bewertung, nicht nur die rein technische Bedienbarkeit. Die international anerkannte Norm ISO 9241 fasst alle Aspekte der Interaktion mit einem System zusammen und stellt damit den Menschen statt der Funktion in den Mittelpunkt.

Bausteine der User Experience

Wesentliche Bausteine sind Informations Architektur, Navigation, Interaktions Design, visuelles Design, Sprache, Performance und Vertrauen. Wenn ein Element schwach ist, fällt die Gesamterfahrung ab, auch wenn alle anderen Bausteine sauber gearbeitet sind. Eine schnell ladende Seite mit guter Navigation, aber unsauberer Sprache wirkt unprofessionell, eine schön gestaltete Seite mit dreißig Sekunden Ladezeit verliert Nutzer vor dem ersten Klick.

Methoden der Gestaltung

Gute User Experience entsteht selten zufällig. Übliche Methoden sind Nutzerinterviews, Personas, User Journeys, Wireframes, Prototypen und Tests gegen reale Aufgaben. Wichtig ist iteratives Arbeiten, da Annahmen über Nutzerverhalten regelmäßig daneben liegen. Erfolgreiche Teams testen früh mit groben Prototypen, statt erst nach Monaten Entwicklungszeit Feedback einzuholen.

Im Marketing Alltag

Werbung kann nur einlösen, was die Landingpage hält. Eine teuer eingekaufte Anzeige verliert ihren Wert, wenn der Empfänger nach dem Klick mit unklarer Navigation oder unverständlichen Formularen konfrontiert ist. Vor jedem Kampagnenstart lohnt sich daher eine schnelle Prüfung des Pfads vom Klick bis zur gewünschten Aktion, mit einem ehrlichen Blick auf jeden Reibungspunkt und einer Verbesserung der drei größten Stolperer.