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WDF

Within Document Frequency, eine Kennzahl aus der Suchmaschinenoptimierung, die die Termgewichtung innerhalb eines Dokuments beschreibt.

Auch bekannt als: Within Document Frequency, WDF*IDF

WDF steht für Within Document Frequency und ist eine logarithmische Kennzahl, die misst, wie häufig ein Begriff im Verhältnis zu allen anderen Begriffen in einem Dokument vorkommt. Kombiniert mit IDF, der Inverse Document Frequency, ergibt sich die WDF*IDF Formel, die im Content SEO genutzt wird. Sie hilft, die thematische Tiefe eines Textes gegen Wettbewerber zu vergleichen.

So funktioniert die Berechnung

WDF dampft sehr häufige Begriffe durch einen Logarithmus, damit ein einzelner überproportional oft genannter Begriff den Wert nicht verzerrt. IDF gewichtet im Gegenzug, wie selten ein Begriff in einem Referenzkorpus auftaucht, zum Beispiel in den Top zehn Suchergebnissen zu einem Keyword. Das Produkt aus beiden Werten zeigt, welche Terme im eigenen Text unterrepräsentiert sind und Potenzial bieten.

Praxis in der Suchmaschinenoptimierung

SEO Tools wie Seobility, Searchmetrics oder Termlabs liefern fertige WDFIDF Analysen und Empfehlungen, welche Begriffe oder Phrasen ergänzt werden sollten. Stolperer: WDFIDF ersetzt keine inhaltliche Qualität, sondern ergänzt sie. Wer Texte nur nach Termliste schreibt, produziert seelenlose Keyword Anhäufungen, die Leser und moderne Ranking Modelle gleichermassen erkennen.

Einordnung im Content Marketing

Im Content Workflow ist WDFIDF ein Werkzeug für die Optimierung bestehender Seiten, etwa wenn ein Beitrag knapp ausserhalb der Top zehn rankt. Sie identifizieren fehlende Begriffe, überarbeiten den Text und veröffentlichen die neue Version. Moderne Suchmaschinen arbeiten zunehmend semantisch, weshalb WDFIDF eine Orientierung bleibt, aber kein alleiniger Erfolgsfaktor.