Contextual Targeting
Werbeauslieferung anhand des inhaltlichen Kontexts einer Seite, ohne auf persönliche Profile zuzugreifen.
Auch bekannt als: Kontextbasiertes Targeting, Content Targeting
Contextual Targeting ist eine Ausspiel Logik, bei der Werbung anhand des Inhalts einer Seite oder Umgebung platziert wird, statt anhand persönlicher Profile. Ein Artikel über Outdoor Sport zieht dann Anzeigen für Wander Ausrüstung oder Reise Versicherungen an. Im Zeitalter restriktiver Datenschutz Vorgaben und kollabierender Third Party Cookies erlebt das Verfahren ein Comeback.
Wie es funktioniert
Algorithmen analysieren Text, Bilder, Video Transkripte und Metadaten einer Seite und ordnen sie thematischen Kategorien zu. Werbe Plätze werden dann mit passenden Kampagnen befüllt. Moderne Systeme nutzen Natural Language Processing, um Bedeutung statt nur Schlüsselworte zu erfassen, und können sogar Stimmung oder Markensicherheit beurteilen. Brand Safety Filter verhindern, dass Anzeigen neben kritischem Content erscheinen.
Was die Stärken sind
Kontext Targeting kommt ohne Personen bezogene Daten aus und ist damit datenschutz freundlich. Es wirkt im Moment der Aufmerksamkeit, weil der Leser ohnehin schon im Themen Umfeld ist. Es funktioniert auch in Drittländern oder Browsern ohne Cookies und auf neuen Geräten. Im Vergleich zu reinem Behaviour Targeting ist die Profilierung Streufrei, dafür ist die Zielgenauigkeit auf Einzelperson Ebene geringer.
Praxis Hinweis
Werbe Treibende sollten Kontext Targeting zumindest als zweiten Standbein zur klassischen Profilierung aufbauen, weil die Cookie Verfügbarkeit in Browsern wie Safari oder Firefox bereits stark eingeschränkt ist. In Mailings entspricht die Logik einer guten Themen Zuordnung des AdSpace, also der Auswahl von Empfänger Listen passend zum beworbenen Produkt, was Streu Verluste senkt und die Akzeptanz beim Empfänger erhöht.