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Google Active View

Messtechnologie von Google, die prüft, ob eine Anzeige tatsächlich im sichtbaren Bereich des Browserfensters erschienen ist.

Auch bekannt als: Active View, Viewability Messung

Google Active View ist die Sichtbarkeits Messung im Google Werbeumfeld. Eine Anzeige zählt als sichtbar, wenn mindestens 50 Prozent ihrer Pixel für mindestens eine Sekunde im aktiven Browserfenster zu sehen sind. Bei Videoanzeigen gilt eine Schwelle von zwei Sekunden. Die Messung läuft im Hintergrund über JavaScript Sensoren im Ad Tag.

Warum die Kennzahl wichtig ist

Klassische Impression Zählungen erfassen jeden Aufruf, auch wenn die Anzeige weit unter der Falz im Footer verschwindet. Sichtbarkeit dagegen zeigt, ob die Werbung überhaupt eine Chance auf Wahrnehmung hatte. Werbetreibende vergleichen damit Platzierungen und steuern Budgets auf wirklich sichtbare Inventare um. Branchenüblich sind Sichtbarkeits Raten zwischen 50 und 80 Prozent, abhängig von Format und Umfeld.

Praxis und Stolperfallen

Mobile Layouts mit langem Scrollverlauf, Sticky Banner und Lazy Loading beeinflussen die Sichtbarkeit stark. Schlecht platzierte Werbeflächen über der Falz haben hohe Werte, sind aber oft unbeachtet. Hohe Sichtbarkeit allein garantiert keine Leistung, sondern ist nur die Voraussetzung dafür, dass Klicks und Conversions überhaupt entstehen können.

Kontext im Marketing Alltag

Im Mediaplanungs Alltag taucht Active View in Google Ads und Google Ad Manager Reports auf. Wer im Display Markt einkauft, sollte die Sichtbarkeitsraten der Platzierungen kennen und niedrig sichtbare Inventare blocken. Im E-Mail Marketing spielt das Konzept dagegen keine Rolle, dort wird Sichtbarkeit über Bild Pixel und Lesezeit gemessen.