Pay per Lead (PPL)
Abrechnungsmodell bei dem Werbetreibende pro qualifiziertem Lead bezahlen, also pro Kontakt der bestimmte Kriterien erfüllt.
Auch bekannt als: PPL, Cost per Lead, CPL
Pay per Lead ist ein Abrechnungsmodell der Lead Generierung, bei dem Werbetreibende ausschliesslich für qualifizierte Kontakte bezahlen, die sich aktiv registriert oder ein Formular ausgefüllt haben. Anders als bei Pay per Click oder Pay per Impression wird der Erfolg an einem konkreten Datensatz festgemacht, nicht an Reichweite oder Besucherzahlen. Das Modell ist Standard bei Co Sponsoring, Sweepstakes und Newsletter Listenaufbau.
Wie die Qualität sichergestellt wird
Damit Pay per Lead funktioniert, müssen die Lead Kriterien sauber definiert sein. Üblich sind Pflichtfelder wie Name, E-Mail, Postleitzahl, Einverständnis zur Datenverarbeitung und meist eine Bestätigung per Double Opt In. Zusätzlich filtern viele Anbieter ungültige Adressen, Wegwerf Mailadressen und Mehrfacheintragungen automatisch heraus, bevor der Lead abgerechnet wird.
Preise und Vergütung
Die Preise pro Lead variieren je nach Branche, Datenumfang und Exklusivität stark. Einfache Sweepstakes Leads liegen oft im einstelligen Eurobereich, qualifizierte B2B Kontakte mit Telefonverifizierung erreichen leicht zweistellige bis dreistellige Werte. Exklusive Leads kosten mehr als geteilte Leads, da sie nur an einen Werbetreibenden weitergegeben werden.
Pay per Lead in JD Leads und JD Partner
In JD Leads ist Pay per Lead das zentrale Abrechnungsmodell für Co Sponsoring Kampagnen, bei denen Teilnehmer eines Gewinnspiels gleichzeitig Einwilligungen für mehrere Werbetreibende abgeben. JD Partner ergänzt das Modell, indem Newsletter Listenbetreiber ihre Reichweite direkt mit Lead Kampagnen verbinden und so neue Adressen permission konform aufbauen können.