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Pay per View (PPV)

Abrechnungsmodell bei dem für jedes Ansehen eines Werbevideos oder einer Anzeige gezahlt wird, meist ab einer Mindestabspielzeit.

Auch bekannt als: PPV, Cost per View, CPV

Pay per View ist ein Abrechnungsmodell der Videowerbung, bei dem für jedes erfolgte Ansehen eines Werbespots gezahlt wird. Anders als bei Pay per Impression wird nicht jede Einblendung berechnet, sondern erst die abgeschlossene oder über eine bestimmte Schwelle hinausgehende Ansicht. Das Modell ist Standard bei YouTube Ads und vielen Video Werbenetzwerken.

Wie ein View definiert wird

Was als View gilt, ist plattformabhängig. Bei YouTube TrueView wird ein View gezählt, sobald der Nutzer das Video mindestens 30 Sekunden oder das gesamte Video angesehen hat. Andere Netzwerke setzen Schwellen bei 50 Prozent sichtbarer Fläche und zwei Sekunden Abspielzeit. Die genaue Definition steht im Mediaplan und beeinflusst den Preis direkt, da strengere View Definitionen teurere Inventare bedeuten.

Vor und Nachteile

Pay per View ist günstiger als Pay per Click, weil keine Interaktion nötig ist, und teurer als reine Pay per Impression Modelle, weil eine Mindestaufmerksamkeit nachgewiesen werden muss. Risiko sind ungenau definierte View Metriken oder Plattformen ohne sauberes Tracking. Werbetreibende sollten neben View Volumen immer auch View Through Rate und Conversion Rate nach dem View messen.

Bezug zur Praxis

Im Marketing Alltag eignet sich Pay per View vor allem für Markenkampagnen, Produkt Launches und erklärungsbedarftige Angebote, wo ein länger angesehenes Video mehr Wirkung bringt als ein blosser Klick. Wer auf direkten Abverkauf zielt, kombiniert Video Views mit Retargeting Kampagnen, die später mit Pay per Click oder Pay per Sale Modellen weiterarbeiten.