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Pop up

Werbe oder Hinweisfenster das über dem eigentlichen Webseiten Inhalt eingeblendet wird und die Aufmerksamkeit des Nutzers fordert.

Auch bekannt als: Popup, Lightbox, Overlay

Ein Pop up ist ein eingeblendetes Fenster oder Overlay, das auf einer Webseite über dem Inhalt erscheint und die Aufmerksamkeit des Nutzers auf eine bestimmte Botschaft lenkt. Typische Inhalte sind Newsletter Anmeldungen, Rabattcodes, Cookie Hinweise, Lead Formulare oder Exit Intent Angebote. Pop ups gibt es als modale Layer, als kleine Seitleisten Slide ins und als Browserfenster externe Variante.

Einsatz und Auslöser

Pop ups werden meist zeit oder verhaltensgesteuert ausgelöst, zum Beispiel nach 30 Sekunden Verweildauer, beim Scrollen über 50 Prozent oder bei Exit Intent, wenn der Mauszeiger das Browserfenster verlässt. Auch nach bestimmten Klicks oder beim ersten Besuch wird oft eingeblendet. Wichtig ist sauberes Frequency Capping, damit der Nutzer nicht bei jedem Seitenwechsel erneut gestört wird.

Vor und Nachteile

Pop ups erzielen die höchsten Anmelderaten unter allen Lead Formaten, oft fünf bis zehnmal höher als statische Sidebar Formulare. Nachteil ist die Störwirkung, gerade bei mobilem Surfen können schlecht implementierte Pop ups die Nutzererfahrung ruinieren. Google bewertet üblige interstitielle Pop ups auf mobilen Seiten zudem negativ für das SEO Ranking.

Bezug zur Praxis

Im Marketing Alltag sind Pop ups das zentrale Werkzeug zur Newsletter Listengewinnung, wenn Trafficquellen wie SEO, Social oder Paid Anzeigen Besucher liefern. Wer Pop ups einsetzt, sollte sie auf Mobile dezent gestalten, Exit Intent statt Sofort Einblendung nutzen und immer mit einem klaren Nutzenversprechen kombinieren, sonst landen die meisten Eintragungen ohne echtes Interesse in der Liste.