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JD Media
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Retargeting

Werbeform, die Nutzer nach einer früheren Interaktion mit einer Marke gezielt erneut anspricht, um die Conversion abzuschließen.

Auch bekannt als: Remarketing, Behavioral Retargeting

Retargeting spricht Nutzer erneut an, die bereits Kontakt mit einer Marke hatten, zum Beispiel einen Shop besucht, ein Produkt angesehen oder einen Warenkorb verlassen haben. Ziel ist es, den Erstkontakt nicht verloren gehen zu lassen und den Nutzer zurück in den Entscheidungsprozess zu holen. Die Ansprache erfolgt über Display Anzeigen, soziale Netzwerke oder E-Mail.

Wie Retargeting technisch funktioniert

Beim Erstbesuch wird der Nutzer per Cookie, Pixel oder serverseitig erfasst und einer Zielgruppenliste hinzugefügt. Verschiedene Plattformen können diese Liste anschließend nutzen, um Anzeigen ausschließlich an diese Personen auszuspielen. Über Regeln lassen sich Bedingungen definieren, etwa nur Personen, die einen bestimmten Warenkorbwert nicht abgeschlossen haben, oder Personen, die in den letzten sieben Tagen aktiv waren.

Was bei Retargeting wichtig ist

Frequency Capping verhindert, dass dieselbe Person zu oft mit derselben Anzeige bespielt wird, sonst kippt der Eindruck schnell ins Negative. Klare Ausschlusslisten für bereits konvertierte Käufer sparen Budget. Datenschutzrechtlich sind eine korrekte Einwilligung im Cookie Banner und ein sauberes Tagging Pflicht, sonst entstehen rechtliche Risiken.

Retargeting im Zusammenspiel mit JD Mail

JD Mail erlaubt es, Empfänger nach ihrem Verhalten zu segmentieren, etwa nach Klick auf bestimmte Themenkategorien oder nach ausbleibenden Käufen. Diese Segmente lassen sich gezielt mit Folgemailings versorgen, die thematisch an die ursprüngliche Aktion anschließen. So entsteht ein E-Mail basiertes Retargeting, das ohne Drittanbieter Cookies funktioniert und auf den eigenen Empfängerdaten beruht.