Third Party Cookies
Cookies, die nicht von der besuchten Domain selbst gesetzt werden, sondern von eingebundenen Drittanbietern wie Ad Netzwerken oder Analyse Diensten.
Auch bekannt als: Drittanbieter Cookies, Tracking Cookies
Third Party Cookies werden von einer anderen Domain gesetzt als der, die der Nutzer gerade besucht. Klassisches Beispiel ist ein Werbe Skript, das auf vielen Websites eingebunden ist und über alle diese Websites hinweg dasselbe Cookie liest. Damit lässt sich das Surfverhalten eines Nutzers über Domain Grenzen hinweg verfolgen.
Browser Politik und Auslaufen
Safari blockiert Third Party Cookies seit 2020 standardmäßig, Firefox seit 2019. Chrome hat den Ausstieg mehrfach verschoben, bewegt sich aber in dieselbe Richtung. Werbetreibende, die ihre Messung und ihr Retargeting auf Third Party Cookies aufgebaut hatten, verlieren dadurch Signal Qualität und müssen auf First Party Daten, Server seitiges Tracking und kontextbasiertes Targeting umstellen.
Datenschutz und Einwilligung
In der Europäischen Union setzen Third Party Cookies eine explizite Einwilligung des Nutzers voraus, da sie typischerweise keine technisch notwendigen Cookies sind. Cookie Banner müssen die Einwilligung dokumentieren, bevor ein Drittanbieter Skript geladen wird. Wird das Skript schon vor der Einwilligung geladen, ist die DSGVO Konformität nicht gegeben.
Im Marketing Alltag
Wer heute Tracking aufbaut, sollte primär auf First Party Daten setzen, also auf Identifier, die auf der eigenen Domain entstehen. Conversion APIs der großen Werbenetzwerke ersetzen einen Teil der Pixel Signale, ohne dass im Browser noch ein Third Party Cookie nötig ist. Für viele Use Cases reicht eine saubere Mischung aus UTM Parametern, eingelogtem User Kontext und serverseitiger Übergabe der Events.