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Augmented Reality Ads

Werbeformate, die AR Inhalte ausspielen, zum Beispiel ein virtuelles Produkt zum Anprobieren oder ein interaktives Spiel im Kamerabild.

Auch bekannt als: AR Ads, Interaktive AR Anzeigen

AR Ads sind Anzeigenformate, die statt klassischer Bilder oder Videos eine interaktive AR Szene starten. Nutzer richten die Kamera auf sich oder einen Raum und sehen das Produkt direkt im eigenen Kontext, etwa eine Sonnenbrille im Spiegel oder ein Sneaker am Fuss. Das Format kombiniert Werbung mit einem Mini Erlebnis.

Was AR Ads von normalen Anzeigen unterscheidet

Normale Anzeigen leben von Bild und Botschaft, AR Ads von Interaktion. Erfolg messen Sie deshalb nicht nur in Klicks, sondern in genutzten Try On Sessions, in Variantenwechseln, in Verweildauer und in der Quote, die im Anschluss in eine Conversion übergeht. Produktion und Pflege sind aufwendiger, weil 3D Assets, Lizenzen und Geräte Tests dazukommen.

Wann sich AR Ads lohnen

AR Ads passen, wenn ein Produkt im eigenen Raum oder am eigenen Körper eine spürbar bessere Entscheidung erlaubt. Mode, Kosmetik, Brillen, Schuhe, Möbel und Deko sind typische Kandidaten. Bei reinen Commodity Produkten oder dort wo der Nutzen abstrakt ist, überzeugen klassische Formate meist stärker und günstiger.

Im Marketing Alltag

AR Ads laufen in der Regel über Werbenetzwerke und soziale Plattformen, die das AR Rendering im eigenen Browser oder in der eigenen App übernehmen. Wichtig sind ein klares Aufrufen des Try On Modus, ein kurzer Onboarding Hinweis und eine sinnvolle Brücke in den Shop, etwa Produktseite oder Warenkorb. Im Reporting sollten AR Interaktionen als eigene Events laufen, damit sie nicht in der allgemeinen Klickzahl verschwinden.