Media Rating Council
US Organisation, die Standards für die Messung digitaler Werbung definiert und Messsysteme zertifiziert.
Auch bekannt als: MRC, Media Rating Council Standards
Das Media Rating Council ist eine US Organisation, die seit den Sechzigerjahren Standards für die Messung von Werbung im Bereich Fernsehen, Print, Radio und digitale Medien entwickelt. Heute steht die Abkürzung MRC vor allem für Definitionen rund um Sichtbarkeit, Reichweite, Betrugserkennung und Messmethodik im digitalen Werbemarkt. Werbetreibende und Plattformen orientieren sich an diesen Standards, weil sie eine gemeinsame Messsprache schaffen.
Was die MRC Standards regeln
Bekannt sind vor allem die Sichtbarkeit Definitionen, etwa dass eine Display Anzeige als sichtbar gilt, wenn mindestens fünfzig Prozent der Pixel mindestens eine Sekunde im sichtbaren Bereich des Browsers liegen. Für Video gelten ähnliche Regeln mit zwei Sekunden Dauer. Außerdem definiert die MRC, wie Impressions, Klicks und Reichweiten zu zählen sind und wie Betrugsversuche herauszurechnen sind.
Welche Folgen das für Werbetreibende hat
Werbeplattformen, die nach MRC Standards messen, machen Reportings vergleichbarer. Wer Reichweiten oder Sichtbarkeiten in Angeboten liest, sollte prüfen, ob die Zahlen MRC konform erhoben wurden. Ohne diesen Bezug bleiben Zahlen schwer einzuordnen, weil jeder Anbieter sonst eigene Definitionen nutzen kann.
Im Werbe Alltag
Im Werbe Alltag ist es vor allem in größeren Mediaplänen relevant, MRC konforme Messung einzufordern, etwa über zertifizierte Drittanbieter Pixel. So lassen sich Sichtbarkeit, Reichweite und Betrugsraten plattformübergreifend vergleichen und Budget Entscheidungen sauber begründen.