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Native Ads

Werbeformat, das sich in Form, Funktion und Gestaltung an die Umgebung anpasst, in der es ausgespielt wird.

Auch bekannt als: Native Advertising, Empfohlene Inhalte

Native Ads sind Werbeformate, die sich an die Form, Funktion und Gestaltung der Umgebung anpassen, in der sie ausgespielt werden. Auf Nachrichten Portalen wirken sie wie redaktionelle Artikel, in sozialen Netzwerken wie organische Beiträge, in App Feeds wie reguläre Listen Einträge. Sie sind ein Versuch, klassische Werbe Blindness zu umgehen, ohne die Pflicht zur Kennzeichnung als Werbung zu verletzen.

Wie Native Formate funktionieren

Typische Native Ads sind gesponserte Artikel, gesponserte Posts, In Feed Anzeigen in Streams oder Empfehlungs Widgets unter Artikeln. Das Format folgt dem Layout der Umgebung, der Inhalt liefert echten Mehrwert oder Unterhaltung. Erfolgreich sind Native Ads vor allem dann, wenn die Inhalte zur Plattform passen und nicht plump verkaufsorientiert sind.

Was bei Kennzeichnung und Qualität gilt

In Deutschland und vielen anderen Ländern müssen Native Ads klar als Werbung gekennzeichnet sein, etwa mit Hinweisen wie Anzeige oder Gesponsert. Ohne klare Kennzeichnung drohen Abmahnungen und Vertrauensverlust. Qualitativ schlechte Inhalte schaden zudem dem Werbe und Plattform Image, weil Nutzer enttäuscht sind, wenn sie auf Clickbait stoßen.

Im Werbe Alltag

Im Werbe Alltag eignen sich Native Ads vor allem für Content Marketing Ziele wie Reichweite, Markenstärkung oder Lead Generierung. Sie ergänzen klassische Display und Suchmaschinen Werbung, weil sie inhaltlich tiefer in Themen einsteigen. Gemessen wird typischerweise über Sichtbarkeit, Lesezeit, Klicks und Conversions auf nachgelagerten Landingpages.