Zum Hauptinhalt springen
JD Media
Zum GlossarAbrechnungsmodelle

Pay per Download

Abrechnungsmodell bei dem Werbetreibende pro vollständigem Download einer Datei, App oder eines digitalen Produkts bezahlen.

Auch bekannt als: PPD, Cost per Download

Pay per Download ist ein Abrechnungsmodell der Onlinewerbung, bei dem nur für tatsächlich abgeschlossene Downloads einer Datei, eines Whitepapers, eines E-Books oder einer App gezahlt wird. Eingeblendete Anzeigen und Klicks ohne Download bleiben kostenfrei. Das Modell zählt zum Performance Marketing, weil die Vergütung an eine messbare Nutzeraktion gekoppelt ist.

Typische Einsatzfelder

Verbreitet ist das Modell bei Lead Magneten wie Whitepapers, Studien oder Checklisten, die per Formular angefordert werden, und bei kostenpflichtigen oder kostenlosen Software Downloads. Auch Plattformen für digitale Inhalte arbeiten teils mit Pay per Download, wenn Partner Inhalte vermarkten. Die Vergütung pro Download richtet sich nach Wert der gewonnenen Daten oder der Software.

Stolperfallen

Pay per Download Modelle sind anfällig für minderwertige Leads, da Nutzer eine Datei oft nur aus Neugier herunterladen ohne Interesse am Anbieter. Sauberes Tracking, Bestätigung per Double Opt In und Filtern offensichtlich gefakter Adressen sind Pflicht. Andernfalls bezahlt der Werbetreibende für Downloads, die keinerlei Geschäftspotenzial bringen.

Bezug zur Praxis

Im Marketing Alltag wird Pay per Download oft mit Pay per Lead kombiniert, wenn der Download ein Formular voraussetzt und die Adresse zusätzlich als Lead verbucht wird. Bei reinen Software oder App Distributionen ist Pay per Install der direkte Nachfolger, weil dieser Schritt eine eindeutigere Nutzerabsicht zeigt als ein blosser Download.