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Pay per Install (PPI)

Abrechnungsmodell bei dem Werbetreibende pro tatsächlich abgeschlossener Installation einer App oder Software bezahlen.

Auch bekannt als: PPI, Cost per Install, CPI

Pay per Install ist ein Abrechnungsmodell aus dem App und Software Marketing, bei dem für jede erfolgreiche Installation einer Anwendung bezahlt wird. Ein blosser Klick auf die Anzeige oder ein Download ohne Installation reicht nicht aus, erst der abgeschlossene Installationsvorgang löst die Vergütung aus. Das Modell ist Standard bei Mobile App Kampagnen.

Wie das Modell funktioniert

Werbetreibende schalten Anzeigen über App Netzwerke, Social Media oder Affiliate Plattformen und definieren einen festen Preis pro Install. Tracking läuft über Mobile Measurement Partner wie AppsFlyer oder Adjust, die jede Installation einem Werbekanal zuordnen. Die Preise pro Install variieren stark nach Plattform, Region und App Kategorie, von wenigen Cent bis zu zweistelligen Eurobeträgen.

Risiken und Qualität

Pay per Install ist anfällig für Fraud, denn Bot Farmen oder bezahlte Klickfarmen können massenhaft Installationen erzeugen. Werbetreibende sollten daher nicht nur den Install messen, sondern auch nachgelagerte Events wie Registrierung, erster Kauf oder Wiederkehr am dritten Tag. Erst diese Post Install Metriken zeigen, ob die gekauften Nutzer wirklich werthaltig sind.

Bezug zur Praxis

Im Marketing Alltag wird Pay per Install meist mit Cost per Acquisition Modellen kombiniert, sodass Werbetreibende ihre Budgets entlang der gesamten Conversion Kette steuern können. Bei Newsletter Listenaufbau ist das Pendant Pay per Lead, da hier nicht eine Installation, sondern die qualifizierte Eintragung in einen E-Mail Verteiler honoriert wird.