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Pay per Sale

Abrechnungsmodell bei dem Werbetreibende ausschliesslich für tatsächlich erzielte Verkäufe bezahlen, meist als Provision auf den Warenkorb.

Auch bekannt als: PPS, Cost per Sale, CPS

Pay per Sale ist ein Abrechnungsmodell, bei dem Werbetreibende nur dann zahlen, wenn ein vermittelter Besucher tatsächlich einen Kauf abschliesst. Die Vergütung erfolgt entweder als fester Betrag pro Sale oder, deutlich häufiger, als prozentuale Provision auf den Warenkorbwert. Das Modell ist das risikoärmste für Werbetreibende und das Standardmodell im Affiliate Marketing.

Funktionsweise und Tracking

Affiliates oder Werbenetzwerke leiten Besucher per Trackinglink auf den Shop, ein Cookie oder Server Side Tracking ordnet den späteren Kauf dem Empfehlenden zu. Die Cookie Laufzeit reicht je nach Programm von wenigen Stunden bis zu 90 Tagen. Komplexere Setups arbeiten mit Last Click Attribution, Multi Touch Modellen oder Server Side Conversion APIs, um Cookie Verluste auszugleichen.

Provisionen und typische Werte

Provisionen variieren je nach Branche stark. Im Mode und Lifestyle Segment liegen sie oft zwischen 5 und 15 Prozent, bei digitalen Produkten wie Software oder Online Kursen können sie 30 bis 50 Prozent erreichen. Niedrigmargen Bereiche wie Lebensmittel oder Elektronik zahlen meist nur 1 bis 5 Prozent, was durch hohe Volumina ausgeglichen werden muss.

Bezug zur Praxis

Im Marketing Alltag eignet sich Pay per Sale für Werbetreibende, die ein klares Tracking und einen klar messbaren Kaufabschluss haben. Bei langen Sales Cycles, Beratungsintensive Produkten oder reinen Lead Geschäften ist Pay per Lead die bessere Wahl, da der Kaufabschluss zu weit vom Werbekontakt entfernt liegt und das Tracking unzuverlässig wird.