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Targeting

Gezielte Ansprache definierter Zielgruppen anhand demografischer, geografischer, technischer oder verhaltensbasierter Merkmale.

Auch bekannt als: Zielgruppenansteuerung, Audience Targeting

Targeting beschreibt die Auswahlmechanik, mit der eine Werbebotschaft nur an Personen ausgespielt wird, die zuvor definierte Kriterien erfüllen. Dadurch sinkt der Streuverlust, der Tausenderkontaktpreis bleibt zwar konstant, die effektive Conversion pro Kontakt steigt jedoch deutlich. Targeting ist Pflicht bei jeder bezahlten Kampagne, sobald Budget vorhanden ist.

Welche Kriterien zur Auswahl stehen

Übliche Merkmale sind Alter, Geschlecht, Wohnort, Sprache, Endgerät, Browser, Betriebssystem und Tageszeit. Hinzu kommen Interessen, Kaufverhalten, frühere Klicks, Newsletter Aktivität, Warenkorb Wert und Loyalitätsstatus. Je mehr First Party Daten Sie besitzen, desto präziser lässt sich segmentieren, ohne auf Drittanbieter Cookies angewiesen zu sein.

Stolperfallen in der Praxis

Zu enges Targeting reduziert die Reichweite so stark, dass die Lieferung der Kampagne ins Stocken gerät. Zu breites Targeting bringt Klicks von Nutzern, die das Produkt nicht brauchen. Ein guter Startwert liegt bei einer Zielgruppe, die mindestens das Zwanzigfache der geplanten Conversion abdeckt, sodass der Algorithmus genug Spielraum für Optimierung hat.

Targeting in JD Partner

JD Partner stellt Werbetreibenden ein Filtersystem zur Verfügung, mit dem eine Liste vor der Buchung nach Alter, Region, Endgerät und Interessen eingegrenzt wird. Publisher hinterlegen entsprechende Profilfelder zu ihren Empfängern, sodass der Advertiser direkt sieht, wie viele Kontakte einer Kombination übrig bleiben. Buchungen erfolgen nur auf das gefilterte Segment, abgerechnet wird auf den Tausenderkontaktpreis der tatsächlich angesteuerten Empfänger.