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VPN

Virtülles privates Netzwerk, das eine verschlüsselte Verbindung zwischen einem Endgerät und einem entfernten Netzwerk aufbaut.

Auch bekannt als: Virtual Private Network

Ein VPN, kurz für Virtual Private Network, baut eine verschlüsselte Verbindung zwischen einem Endgerät und einem entfernten Netzwerk auf. Aus Sicht des Internets erscheint der Nutzer mit der IP Adresse des VPN Servers, nicht mit der eigenen. VPNs werden sowohl im Unternehmensumfeld zur sicheren Anbindung von Mitarbeitern als auch von Privatnutzern zur Wahrung der Privatsphäre eingesetzt.

Einsatzfelder

Im Unternehmenskontext stellen VPNs sicher, dass Mitarbeiter aus dem Homeoffice oder unterwegs auf interne Anwendungen zugreifen können, ohne dass diese im offenen Internet liegen müssen. Privatnutzer verwenden VPNs, um in offenen WLAN Netzen sicher zu surfen, regional gesperrte Inhalte zu erreichen oder ihre IP Adresse gegenüber Werbenetzwerken zu verschleiern. Etablierte Protokolle sind WireGuard, OpenVPN und IKEv2.

Was ein VPN nicht leistet

Ein VPN verschlüsselt den Transportweg, schützt jedoch nicht vor Tracking durch Webseiten, die direkt auf Login Daten, Cookies oder Browser Fingerprints zugreifen. Auch vor Schadsoftware auf dem eigenen Gerät bietet ein VPN keinen Schutz. Anbieter Versprechen wie volle Anonymität sind irreführend, da Login Daten, Zahlungsabwicklungen und Cookies weiter wirksam bleiben.

Im Marketing Alltag

Für Analyse Werkzeuge sieht ein VPN Nutzer wie ein Besucher aus dem Land des VPN Servers aus. Das kann zu verzerrten Regional Statistiken führen, wenn ein signifikanter Anteil der Nutzerschaft VPNs verwendet. Bei IP basierten Geo Sperren empfiehlt sich eine Prüfung mit aktiven VPN Tests, um sicherzustellen, dass die eigene Webseite auch aus typischen VPN Endpunkten heraus korrekt funktioniert und legitime Nutzer nicht ausgesperrt werden.