ACV (Average Customer Value)
Durchschnittlicher Umsatz oder Wert, den ein einzelner Kunde über einen definierten Zeitraum hinweg erzeugt.
Auch bekannt als: Average Customer Value, Durchschnittlicher Kundenwert
Der Average Customer Value beschreibt wie viel Umsatz oder wirtschaftlicher Wert ein durchschnittlicher Kunde innerhalb eines bestimmten Zeitraums generiert. Anders als der Customer Lifetime Value, der die gesamte Beziehung betrachtet, fokussiert sich der ACV meist auf ein Jahr oder einen Vertragszeitraum.
Wie der ACV berechnet wird
Die Standardformel teilt den gesamten Umsatz eines Zeitraums durch die Anzahl der Kunden im selben Zeitraum. Bei 250.000 Euro Jahresumsatz und 500 aktiven Kunden ergibt das einen ACV von 500 Euro. Je nach Geschäftsmodell wird zwischen Brutto und Netto, mit oder ohne Wiederkäufe unterschieden.
Warum der ACV in Entscheidungen einfließt
Der ACV ist die wichtigste Bezugsgröße für viele Marketing Entscheidungen. Er bestimmt wie viel Budget pro Lead oder pro Neukunde sinnvoll investiert werden kann, ohne dass die Akquise unwirtschaftlich wird. Wenn der ACV bei 200 Euro liegt, ist eine Akquise Kosten von 180 Euro pro Neukunde nicht tragfähig.
ACV im Kontext von Performance Kampagnen
In den Reportings von JD Mail und JD Partner werden Conversion und Umsatz Werte erfasst, sodass sich der ACV pro Kampagne, pro Segment und pro Publisher ableiten lässt. Werbetreibende erkennen so welche Reichweiten Quellen Kunden mit hohem ACV bringen und können das Budget gezielt umlenken.